Palliativmedizin

Fast jeder dritte Deutsche möchte im Hospiz sterben. Der Bedarf an palliativer Versorgung ist damit höher als das Angebot. Palliativ bedeutet, die Beschwerden im fortgeschrittenen Stadium einer Tumorerkrankung oder schweren Erkrankung (wie ALS, Nieren-, Lungenerkrankungen, AIDS) zu lindern. Ziel ist es, die Lebensqualität des Palliativpatienten zu erhalten. Die palliative Therapie umfasst die Symptomkontrolle und die Behandlung von Schmerzen, Atemnot, Angst und Unruhe. Palliative Pflegemaßnahmen betreffen Übelkeit und Erbrechen, Wund- und Mundpflege und Lymphdrainage. Eine palliative Betreuung wird von weitergebildeten Palliativpflegern geleistet. Zu der zulässigen aktiven, indirekten Sterbehilfe zählt die palliativmedizinische Sterbebegleitung und die Unterstützung des Sterbeprozesses durch Verabreichung schmerzlindernder und sedierender Mittel.

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