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News-Ticker
16.3.2022

Corona-Informationsmaterialien für ukrainische Kriegsflüchtlinge

Für aus der Ukraine in Deutschland eintreffende Menschen, die noch nicht über ausreichenden Impfschutz vor dem Coronavirus SARS-CoV2 verfügen, ist der Schutz vor einer Corona-Infektion besonders wichtig.

Die Informationen dienen der Unterstützung von Multiplikatoren im Gesundheitssystem, zum Beispiel Beschäftigten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Beschäftigten in Gemeinschaftsunterkünften oder behandelnden Ärzten. Sie können kostenfrei heruntergeladen, ausgedruckt, ausgehängt oder an geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergegeben werden. Zu dem BZgA-Informationspaket zum Download rund um das Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung in ukrainischer Sprache gehören verschiedene Merkblätter („Die Corona-Schutzimpfung - sicher und wirksam“, „Virusinfektionen - Hygiene schützt!“, „Tipps für die Zeit in häuslicher Quarantäne oder Isolierung“, „Corona-Schutzimpfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren“ und „Corona-Schutzimpfung ab 12 Jahren (Informationen für Eltern und Sorgeberechtigte)“) sowie Infografiken („Der Impfablauf“, „Übersicht Corona-Tests“, „Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps“ oder „Was bedeuten 3G, 3G-Plus, 2G und 2G-Plus?“).

16.3.2022

Nur geringe Risikoreduktion bei Corona

Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits vor der arzneimittelrechtlichen Zulassung Kontingente dieser Arzneimittel mit den Wirkstoffen Molnupiravir und Nirmatrelvir/Ritonavir bestellt. In einem patientenindividualisierten Verfahren können sie nun in Apotheken angefordert werden. In der wissenschaftlichen Welt rief dies Kopfschütteln hervor, da es für die Wirksamkeit keinerlei belastbare Evidenz gab – lediglich Pressemitteilungen der Hersteller behaupteten diese.

Vor dem Hintergrund der erst im Februar 2022 erschienenen Vollpublikationen der für die Zulassung relevanten klinischen Studien MOVe-OUT zu Molnupiravir bzw. EPIC-HR zu Nirmatrelvir/Ritonavir im New England Journal of Medicine wird die Bewertung der Experten kaum besser: Für die Wirkstoffe Nirmatrelvir/Ritonavir und Molnupiravir ist der therapeutische Stellenwert nicht ausreichend geklärt, um einen unkritischen Einsatz bei allen zur Zielpopulation gehörenden Patienten zu rechtfertigen, zu der beispielsweise alle Patienten mit einem Alter ab 60 Jahren unabhängig von Begleiterkrankungen zählen.

Die absoluten Werte der Risikoreduktion sind gering und die Nebenwirkungsprofile müssen besser definiert werden. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit der Arzneimittel bei der zurzeit dominierenden Omikron (B.1.1.529)-Variante von SARS-CoV-2 vollkommen unklar, die ohnehin zu deutlich weniger schweren Krankheitsverläufen, einschließlich Hospitalisierung und Tod, führt, als beispielsweise die Delta-Variante. Auch zum Nutzen der Arzneimittel in der Behandlung von COVID-19 bei geimpften Patienten gibt es derzeit keine Erkenntnisse. Weitere klinische Studien sollten insbesondere untersuchen, welche Subgruppen von Patienten von den Arzneimitteln profitieren.

11.6.2021

Finanzielle Einbußen bei Ärzten

Das US-amerikanische Medizinerportal mit deutschem Ableger ‒ deutsch.medscape.com ‒ hat in einer differenzierten Befragung von 700 Ärztinnen und Ärzten in Deutschland die Auswirkungen der Corona-Krise auf deren finanzielle Situation erfasst („Medscape Gehaltsreport 2021“). Dabei zeigte sich, dass das Einkommen von rund der Hälfte der Befragten unverändert geblieben, bei 35% jedoch gesunken war, teilweise um mehr als ein Viertel. Nur 17% gaben ein während Corona-Zeiten gestiegenes Einkommen an. Hauptgrund der Einkommenseinbußen war mehrheitlich die Corona-Krise. Beispielsweise bei vielen Fachärzten ein deutlicher Rückgang der Patientenzahlen, z.B. bei Kardiologen oder Onkologen.

Auch wenn die Online-Terminvergabe noch nicht in vielen Praxen etabliert ist (nur bei 7%), so ist die Kommunikation übers Internet mit Kollegen und auch mit Patienten dank der Pandemie deutlich im Kommen. Derzeit nutzen 4 von 10 Ärzten diese Tele-Möglichkeiten. 6 von 10 Medizinern, die schon über Internet-Plattformen Gespräche führen, denken, dass die Corona-Krise solche Beratungstermine am Computer forciert hat. Mehr als jeder zweite Arzt nutzt diese Telekonsultationen und -konsile doppelt so häufig wie vor der Pandemie. Fast jeder dritte sogar 5-mal so häufig. Etwa 77% der Nutzer haben mit der virtuellen Kommunikation gute Erfahrungen gemacht. Aber: Eine große Gruppe von Ärzten lehnt diese moderne Form des Arbeitens immer noch ab: 57% der Ärzte, die sich noch nicht am Computer austauschen, planen auch künftig nicht den Einsatz von Telekonsultationen. Ein Treffen via Bildschirm ziehen 35% zumindest in Erwägung.

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