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Schmerzmedizin

Warum es bei Migräne an einfachen Dingen scheitert

26.1.2024

Migränekopfschmerzen gehören eigentlich zu den einfach zu diagnostizierenden, effektiv behandelbaren und mittlerweile auch gut vorbeugbaren chronischen Schmerzsyndromen. Die phänomenologischen Klassifikationskriterien erfordern keinerlei Expertenwissen, die aktuell verfügbaren Pharmakotherapien für die Akutbehandlung und Prophylaxe sind hocheffektiv, gut verträglich und entweder preiswert (Akuttherapien) oder leitlinienkonform wirtschaftlich einsetzbar, nicht medikamentöse Maßnahmen wirksam und kostengünstig.

Und dennoch trifft man im Alltag immer wieder auf Betroffene und Leidensgeschichten, die einem die Fassung rauben, weil selbst die scheinbar banalsten Standards missachtet oder unwirksame bzw. unzureichend verträgliche Therapien mit einer Beharrlichkeit perpetuiert wurden, die einerseits viele Fragezeichen aufwerfen, andererseits aber erklären, warum immer noch so viele Menschen unter ihrer Migräne leiden.

Dabei wäre es doch so einfach: 1. Diagnose sichern, 2. Patienten aufklären, 3. Akutmaßnahmen individualisieren, 4. Verlaufsinformationen (z. B. durch ein Tagebuch) sichern, 5. nicht medikamentöse Maßnahmen nutzen und 6. ggf. medikamentöse Prophylaxe einführen.

Wer hierzu alles notwendige Wissen und Anleitung erhalten will, dem sei der PraxisLeitfaden der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. mit seinen Algorithmen für die Optimierung von Akuttherapie und Prophylaxe ans Herz gelegt. Schneller, einfacher und pragmatischer kann man sich dem Thema nicht widmen, um die meisten Therapiesituationen problemlos lösen zu können.

Lesen lohnt sich – damit es nicht länger an den einfachen Dingen bei der Migränetherapie scheitert!

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