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Allgemeinmedizin

Selbstdesinfizierende Masken

27.7.2021

In Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma Osmotex AG haben Forscher der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) eine selbstdesinfizierende Maske, die Viren auf Knopfdruck inaktiviert, entwickelt.
Der Prototyp der Maske besteht aus elektronischen Textilien und zeigt eine antivirale Wirkung von über 99 %. Mithilfe einer neuartigen elektronischen Technologie können Viren und andere Krankheitserreger sowohl passiv als auch aktiv unschädlich gemacht werden.
Die Sterilisierung erfolgt dabei auf Knopfdruck, denn die Maske besteht aus einem mehrlagigen ­Spezialstoff, Elektroden und einer Spannungsquelle. Eine isolierende Membran liegt zwischen zwei leitenden Schichten. Mittels integrierten Batterien, die über einen USB-Anschluss aufgeladen werden, kann eine elektrische Spannung von wenigen Volt angelegt werden. Dadurch werden reaktive Sauerstoffmoleküle erzeugt, die Viren und Bakterien inaktivieren. Die angelegte Spannung und die erzeugten reaktiven Sauerstoffmoleküle sind minimal und für Menschen absolut unbedenklich. ­
Die Sterilisierung der Maskenoberfläche erfolgt in wenigen Minuten, auch während des Tragens. „Unsere Sterilizer Mask wäre die erste Maske weltweit, die sich elektrochemisch sterilisieren lässt – und zwar rasch und zuverlässig. Das entsprechende Verfahren haben wir bereits patentieren lassen“, erklärt Osmotex-Cheftechnologe Trond Heldal. Die selbstdesinfizierende Maske soll im Frühling 2021 marktreif sein.

Pressemitteilung ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Januar 2021

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