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Endokrinologie

Calciummangel

6.5.2022

Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der hauptsächlich in Knochen und Zähnen enthalten ist, aber auch ein wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung ist. Ein Calciummangel kann zu Osteoporose führen.

Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der hauptsächlich in Knochen und Zähnen enthalten ist, aber auch ein wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung ist. Ein Calciummangel kann zu Osteoporose führen. Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen, von den Frauen über 50 Jahre jede vierte. Auch bei Vorliegen einer Osteoporose sollte die Calciumzufuhr bevorzugt durch die Ernährung erfolgen, da es hier keine schädliche Überdosierung gäbe, betont PD Dr. med. Stephan Scharla, Sprecher der Sektion Knochen- und Mineralstoffwechsel der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V. Ein Zuviel des Knochenminerals scheidet der Körper aus.

„Milchprodukte sind eine gute Calciumquelle, ebenso grünes Gemüse wie Brokkoli oder Grünkohl sowie Mineralwässer mit einem hohen Calciumgehalt. Menschen mit einer Lactoseintoleranz oder einer Abneigung gegen Milchprodukte können deshalb auf andere Calciumquellen ausweichen. Mittlerweile gibt es im Lebensmittelhandel auch viele lactosefreie Milchprodukte“, sagt der Endokrinologe. Eine Calciumzufuhr mittels Tabletten kann, wenn sie über 500 mg/Tag dosiert ist, zu Nierensteinen und Gefäßverkalkungen führen. Da viele Patienten mehrere Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, ist zudem eine versehentliche Überdosierung möglich.

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e. V., März 2022

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