Unter jungen Erwachsenen, die von der pädiatrischen in die Erwachsenenbetreuung wechselten, leide ein Drittel an Nahrungsmittelallergien. Außerdem habe je ein Drittel eine oder mehrere atopische Erkrankungen, berichtete Dr. med. Sebastian Seurig (Nürnberg).
Blieben Erkrankungen aus der Kindheit bestehen, träten bei Erwachsenen meist weitere dazu. Leider sei die Allergologie in Deutschland kein eigenständiger Facharztbereich. Die Kinder kämen von den Pädiatern – „allergologischen Multigenies“ – und bräuchten als junge Erwachsene unter Umständen einen HNO-Arzt, eine Dermatologin und einen Pneumologen. Und diese müssten eigentlich auch alle miteinander reden, um eine stringente Versorgung zu gewährleisten. Hier forderte Seurig noch mehr Zusammenarbeit in Deutschland, auch wenn dies natürlich Geld koste.