Bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) zielt die Therapie nicht mehr nur darauf, Symptome zu bessern, sondern mithilfe von Biologika eine Krankheitskontrolle und Remission zu erreichen.
Das nationale Krankheitsregister für chronische Rhinosinusitis (German National CRS-Registry; GENRE-CRS) der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO) und des Ärzteverbands Deutscher Allergologen e. V. (AeDA) soll helfen, evidenzbasierte Kriterien für Kontrolle und Remission zu entwickeln, zu bewerten und zu standardisieren, wie Prof. Dr. med. Ludger Klimek (Wiesbaden) zusammenfasste. Seit Anfang 2026 könnten Ärztinnen und Ärzte, die bei CRS behandeln, unter anderem Symptome, Erkrankungsparameter (Testergebnisse und Diagnostik), Medikation und Komorbiditäten ihrer Patientinnen und Patienten digital erfassen. Das Register unterstütze teilnehmende Praxen KI-assistiert durch eine automatisierte Dokumentation und weitere Leistungen wie Arztbriefe an Zuweiser. Interessierte können über https://crs-register.de/ Kontakt aufnehmen.