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Testosterontherapie bei Typ-2-Diabetes

Bei Männern mit Übergewicht oder Adipositas wird ein möglicher Testosteronmangel zu selten beachtet, obwohl dieser hier häufig vorkommt. Ein niedriger Testosteronspiegel geht mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes (T2D) einher.
Die Entstehung des Typ-2-Diabetes kann durch eine Änderung des Lebensstils mit einer Gewichtsabnahme abgewendet werden. Selten gelingt das jedoch nur durch diese Maßnahmen. Durch einen adäquaten Testosteronspiegel könnte wahrscheinlich eine moderate Reduktion der Körperfettmasse bei gleichzeitiger Steigerung der fettfreien Körper- bzw. der Muskelmasse erreicht werden. Das wurde bereits 2016 in einer Studie belegt.
Dass dies Auswirkung auf die Progression vom Prädiabetes zu einer manifesten Diabeteserkrankung haben könnte, belegen die Daten aus einer Registerstudie zur Langzeittherapie mit Testosteronundecanoat (Nebido®). In dieser wurden hypogonadale Männer mit gleichzeitig prädiabetischer Stoffwechsellage regelmäßig untersucht.
Eine lnjektionstherapie (i.m.) mit Testosteron konnte das Fortschreiten des Prädiabetes zum manifesten T2D verhindern. Die behandelten Männer wiesen nach durchschnittlich acht Jahren meist eine Normalisierung des Glucosestoffwechsels auf.  In der Kontrollgruppe ohne Testosteronbehandlung manifestierte sich bei 40% der Teilnehmer ein T2D.  
Die Teilnehmer nahmen an Gewicht und Bauchumfang ab, erreichten bessere glykämische Werte und hatten ein verbessertes Lipidprofil, sodass das kardiovaskuläre Risiko sank. Auch für die hypogonadalen Männer, die bereits an einen manifesten T2D litten, zeigte sich ein Vorteil, denn nach durchschnittlich acht Jahren hatte mehr als ein Drittel der Teilnehmer keinen T2D mehr.
Die Ergebnisse der aktuellen australischen „Testosteron for Diabetes Mellitus“(T4DM)-Studie sprechen dafür, dass die Therapie mit Testosteronundecanoat (i.m.) in Kombination mit einem Lifestyle-Programm bei übergewichtigen Männern mit niedrigem Testosteronspiegel die Progression eines Prädiabetes zum T2D verhindern bzw. einen T2D gegebenenfalls umkehren kann. Dabei scheint der Effekt von Testosteron vorteilhafter zu sein als der von Metformin. Es zeigte sich eine rund 40%ige T2D-Risiko-Minderung nach zwei Jahren durch Ernährungs- und Bewegungsprogramm plus Testosteronundecanoat vs. alleinige Lebensstilmaßnahmen.

www.jenapharm.de

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