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Studie

Körpergewicht und Mammakarzinom

17.4.2026

Eine prospektive Kohortenstudie untersuchte 4 177 postmenopausale Frauen mit erstdiagnostiziertem, nicht-metastasiertem Mammakarzinom aus der CPS-II Nutrition Cohort. Das Ziel war zu prüfen, ob eine genetische Prädisposition für erhöhtes Körpergewicht – erfasst über einen BMI-polygenen Score (BMI-PGS) – mit der Gesamtmortalität nach Brustkrebsdiagnose assoziiert ist.

Während einer medianen Nachbeobachtungszeit von 14,5 Jahren verstarben 2 114 Patientinnen (50,6 %). Frauen im höchsten Drittel des BMI-PGS hatten im Vergleich zum niedrigsten Drittel ein um 15 % erhöhtes Risiko für die Gesamtmortalität (HR 1,15; 95%-KI 1,04 –1,28). Zudem war ein höherer BMI-PGS mit Adipositas häufiger verknüpft: Im höchsten Tertil wiesen 24,8 % einen BMI ≥ 30 kg/m² auf, im niedrigsten Tertil 12,4 %. Ein höherer BMI selbst war ebenfalls mit ungünstigerem Überleben assoziiert; pro 5 BMI-Einheiten stieg das Mortalitätsrisiko um 9 %. Demgegenüber zeigte körperliche Aktivität einen protektiven Effekt: ≥ 4 Stunden Gehen pro Woche waren gegenüber < 1 Stunde/Woche mit einer signifikant niedrigeren Gesamtmortalität verbunden (HR 0,74). Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der Nutzen von Bewegung unabhängig von der genetischen Prädisposition bestand.

Bodelon C et al., JAMA Netw Open 2026; 9: e2553687

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