Die DMEA setzte Schwerpunkte auf den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS). Die AOK berichtete, die ePA solle Ende 2026 zur Sekundärdatennutzung an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit angeschlossen werden; der EHDS soll den Austausch und die Weiterverwendung elektronischer Gesundheitsdaten für öffentliche Interessen, Gesundheitspolitik und Forschung ermöglichen.
Hintergrund: Die ePA soll Ende des Jahres zur Nutzung von Sekundärdaten für Forschungszwecke an das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ) angeschlossen werden. Das geplante Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) soll dazu die Nutzung von Gesundheitsdaten verbessern.
Für Endometriose, Menopause, Zyklusabhängigkeit von Symptomen/Therapieansprechen, Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit sowie gynäkologische Langzeitverläufe könnten solche Daten hochrelevant sein. Klar ist aber auch: Ohne strukturierte, geschlechtersensible Primärdokumentation entstehen nur größere, nicht bessere Datensätze.
Session „Der europäische Weg zur digitalen Versorgung“