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Kongress-Ticker

Diabetes Herbsttagung der DDG

Update zum kardiorenalen Management

Ines Schulz-Hanke

19.1.2026

Adipositas, Typ-2-Diabetes (T2D) und kardiorenale Komplikationen nehmen zu, unter anderem aufgrund des Lebensstils, berichtete Prof. Dr. med. Stephan Jacob (Villingen-Schwenningen). Heute 60-Jährige ohne T2D hätten statistisch noch 24 Jahre zu leben.

Menschen mit T2D verlören davon 6 Jahre, jene mit zusätzlich beginnender Nierenkrankheit 9,1 Jahre und jene mit T2D und Herz­infarkt oder Schlaganfall 11,2 Jahre. Bei Menschen, die einen T2D entwickeln, steige das kardiorenale Risiko bereits Jahrzehnte vor Messung der ersten erhöhten Zuckerwerte. Es genüge also nicht, nur auf die Hyperglykämie zu schauen. Gleichberechtigt neben der glykämischen Kontrolle brauche es Gewichtskontrolle, Management der kardiovaskulären Risikofaktoren und – unabhängig vom HbA1c – eine kardiorenale Protektion mit glucosesenkenden Pharmaka. Wirkstoffe wie SGLT2-Inhibitoren, GLP-2-Agonisten, Tirzepatid und Finerenon müssten bereits im Frühstadium des Cardiovascular-Kidney-Metabolic(CKM)-Syndroms eingesetzt werden, um Schlimmeres zu verhindern. Das CKM-Syndrom sei ein sinnvolles Konzept, das die Assoziation zwischen Fettleibigkeit, Diabetes, chronischer Nierenerkrankung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen berücksichtigt.

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