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Kongress-Ticker

Betazellersatztherapien – Chancen und Risiken

Warum Inselzelltransplantation?

Sarah L. Bopp und Yasmin Niederstenschee

16.7.2026

Für Menschen mit Typ-1-Diabetes (T1D) hat es große Fortschritte in Bezug auf Insuline und Technologie gegeben. Warum hat der biologische Betazellersatz dennoch seine Berechtigung? Wie Prof. Dr. med. Barbara Ludwig (Dresden) ausführte, bleiben trotz moderner Technik die Notwendigkeit des Selbstmanagements, die Variabilität des Stoffwechsels, die ständig nötige Aufmerksamkeit und die Hypoglykämiegefahr bestehen.

Viele Menschen seien auch durch Fremdkörpergefühl, Hautprobleme und Stress durch Alarme stark beeinträchtigt. Zudem werden Menschen mit T1D immer älter, haben ­Komorbiditäten und spezifische Komplikationen bei langer Diabetesdauer wie eine Hypoglykämie-Wahrnehmungs- oder Gegenregulationsstörung sowie kognitive Defizite. Die Transplantation zeichne sich durch geringe Invasivität sowie hohe Akzeptanz von Komorbiditäten aus und habe keine Altersrestriktion. Aktuellen Registerdaten zufolge könnten schwere Hypoglykämien nach Transplantation verhindert werden und die Lebensqualität der Betroffenen bessere sich spürbar (Rickels MR et al., Diabetes Care 2025; 48(5): 737–44). Allerdings blieben auch noch Pro­bleme wie die begrenzte Funktionsdauer, Organmangel und die nötige Immunsuppression.

Symposium „Betazellersatztherapien – Chancen und Risiken“

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