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COVID-19 und Krebs

Warum haben Männer öfters schwere Krankheitsverläufe?

29.10.2021

Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Krebs oder COVID-19 haben Männer gegenüber Frauen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von lebensbedrohenden Krankheiten wie etwa Krebs. So versterben in Deutschland jährlich über 130.000 Patienten, aber nur etwa 100.000 Patientinnen an Krebserkrankungen.

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. rer. nat. Achim Krüger vom Institut für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) hat nun einen Faktor gefunden, der ursächlich dafür sein könnte. Männer, deren Blut eine erhöhte Konzentration des körpereigenen Proteins TIMP1 aufweist, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs zu versterben. Ein angestiegener TIMP1-Wert erhöht die Wahrscheinlichkeit für Lebermetastasierung, die bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Darmkrebs und beim Melanom zum Tode führt. „TIMP1 ist nicht bei allen Männern erhöht, aber die Entdeckung von TIMP1 als im Blut nachweisbaren Risikoparameter ermöglicht es der Klinik nun, diejenige Gruppe von Männern mit einem hohen Risiko für die Bildung lebensbedrohlicher Lebermetastasen zu identifizieren“, so Krüger.

Pressemitteilung Wilhelm-Sander-Stiftung, Oktober 2021

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