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Antibiotika

Ambulante parenterale Antibiotikatherapie einführen

29.1.2024

Bei der ambulanten parenteralen Antibiotikatherapie (APAT) erhalten Patientinnen und Patienten Antibiotika über einen Gefäßkatheter. Dies kann bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, in einer Ambulanzeinrichtung oder zu Hause stattfinden.

Anders als in anderen Industrienationen ist die APAT hierzulande bisher nicht regelhaft in der Versorgung etabliert. Im Zuge der K-APAT-Studie in der Region Köln zeigte sich, dass schon bei einer ­Kohorte von 78 Personen 1 782 Krankenhaustage vermieden werden konnten. Die Nebenwirkungs- und Komplikationsraten erwiesen sich als niedrig, rund 5 % der in die Studie Eingeschlossenen mussten erneut stationär aufgenommen werden.

In Umfragen sprach sich die Mehrheit der Haus- und Klinikärztinnen und -ärzte in Köln für eine APAT bei geeigneten Erkrankten aus. Deren Einführung hängt jedoch nicht nur von den Einflussfaktoren seitens der Betroffenen ab, sondern es müssen auch Standards zur Qualifikation und Durchführung der APAT entwickelt und spezialisierte Strukturen im ambulanten Bereich gebildet werden.

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e. V., November 2023

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