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Kongress-Ticker

Hautkrebs

Stellenwert der Selbsthilfegruppen beim malignen Melanom

Dr. med. Christine Adderson-Kisser

1.11.2022

Die Zunahme an Melanompatienten mit Langzeitüberleben bringt neue Herausforderungen mit sich. In den USA gebe es schon erste Survivor­ship-Programme, bei uns seien die Angebote jedoch noch nicht koordiniert oder flächendeckend.

„Aber wir haben Selbsthilfegruppen, die sehr aktiv sind und immer spezieller werden,“ erläuterte Prof. Dr. med. Carola Berking (Erlangen). Online sind inzwischen tausende Mitglieder miteinander vernetzt und tauschen sich in Schwerpunkt-Chatgruppen aus – wie in der größten deutschsprachigen Organisation „Melanom Info Deutschland – MID e. V.“. „Der Benefit für uns ist, dass die Selbsthilfegruppen die psychoonkologische Betreuung ein Stück weit übernehmen. Zum anderen haben sie mittlerweile ein so wissenschaftlich fundiertes Wissen, dass sie den Patienten auch wirklich empfehlen, sich an spezialisierte Zentren zu wenden. Und das ist enorm wichtig, denn dort profitieren die Betroffenen von interdisziplinären Therapieempfehlungen auf Basis der aktuellsten Studiendaten,“ ergänzte Berking.

Pressekonferenz

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