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Dermatologie

Gliederfüßer auf dem Vormarsch

Arthropoden assoziierte Reisedermatosen

Dr. med. Viktor A. Czaika

21.8.2026

Klimawandel und Globalisierung begünstigen zunehmend das Auftreten von für Menschen potenziell gefährlichen Arthropoden. Auch in Deutschland sind vermehrt Dermatosen bzw. allergische Reaktionen durch Stiche, Bisse oder einfachen Hautkontakt mit Zecken, Mücken, Spinnen oder Raupen zu verzeichnen.

Zur Gruppe der „Gliederfüßer“ zählen Insekten und Spinnentiere. Das Spektrum der humanpathogenen Reaktionen in unserem Land reicht von harmlosen lokalen Entzündungen (ggf. mit bakterieller Superinfektion), über schwere allergische Reaktionen auf Bienen und Wespen, bis hin zu gefährlichen bakteriellen und viralen Infektionskrankheiten nach Zeckenstichen.

Insektenstiche und Arthropodenangriffe

In warmen Jahreszeiten bleibt niemand verschont. Neben eher lästigen Stichen durch Mücken und Bremsen stellen Wespen-, Bienen- oder Hornissenstiche sowie die potenzielle Übertragung von FSME und Borrelien durch Zecken in den gemäßigten Breiten unter Umständen eine ernsthaftere Gefahr dar. Hinzukommen relevante Spinnenbisse durch sich zunehmend ausbreitende größere Arten. In Abhängigkeit vom individuellen Reaktionstyp kann auch schon die banale Iktusreaktion (Stichreaktion) ganz erhebliche Beschwerden verursachen.

Durch den Stich, den Biss oder einfachen Hautkontakt werden lytische, gerinnungshemmende und anästhetische Proteine und Neurotoxine eingebracht, auf die der oder die Betroffene individuell ganz unterschiedlich reagiert. Die teils heftigen Reaktionen reichen von juckenden Quaddeln bis zu nekrotisierenden und ulzerierenden Infiltraten und Pannikulitiden. Darüber hinaus kann es zu neurotoxischen und allergischen Systemreaktionen mit Übelkeit, Erbrechen und kardialen Symptomen bis hin zum letalen Schock kommen. Neben der Stichwirkung selbst ist auch immer an die Vektorenfunktion vieler stechender Insekten bei der Übertragung von teils folgenschweren Infektionen oder Infestationen zu denken.

Parasiten

Parasitäre Erkrankungen rufen lokale temporäre Infestationen hervor, ­deren Leitsymptom der heftige Juckreiz ist. Nicht selten kommt es dann über Kratzexkoriationen zu bakterieller Superinfektion.

Läuse

Läuse werden über engen Körperkontakt übertragen. Entsprechend ihrer Spezialisierung auf Kopf-, Körper- oder Schamhaar sind die Pediculosis capitis, die Pediculosis corporis und die Pediculosis pubis zu unterscheiden. Aus der okkupierten Behaarung heraus saugt die weibliche Laus Blut und klebt die Nissen an die Haare. Die Kopflaus tritt oft bei Kindern nach den Ferien teils kleinepidemisch in Schulklassen auf. Die seltenere Kleiderlaus tritt hingegen vorwiegend bei Menschen ohne festen Wohnsitz und bei schlechten hygienischen Verhältnissen auf. Vor dem Saugakt werden diverse Eiweiße in die menschliche Haut inokuliert, die wiederum erheblichen Juckreiz erzeugen. Kratzexkoriationen verursachen Entzündungen und neigen zur sekundären bakteriellen Superinfektion (Abb. 1). Dieses sog. „Läuseekzem“ bildet sich besonders in der gut durchbluteten Nackenhaut aus. Gar nicht selten wird auf Reisen die Filzlaus (Synonym: „Schamlaus“) erworben, bei der die Zugehörigkeit zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) auf den Infestationsweg hindeutet.

Therapie der Wahl bei Pediculosis ist die zweimalige lokale Anwendung von Dimeticon, einem Silkonöl, welches, für den Menschen ungiftig, in die ­Tracheen der Läuse und auch in die Nissen eindringt. Offiziell nur für die Kopflausbehandlung zugelassen, wirkt es ebenso bei den anderen Läuse­arten. Entsprechend den Habitaten sollten bei der Kleiderlaus die Kleidung gewechselt und bei der Phthiriasis die Schamhaare rasiert werden.

Cimicosis

Die Bettwanze, Cimex lectularius, lauert längst nicht mehr nur in dubiosen Absteigen. Auch in renommierten Hotels und – wie die jüngste Vergangenheit zeigt – in Bekleidungsgeschäften und Eisenbahnzügen greifen die Arthropoden an. Im Reisegepäck oder aber auf klassische Weise durch den Kauf alter Möbel auf dem „Flohmarkt“ können die Parasiten in die eigenen vier Wände geholt werden. Wanzen leben in alten Möbeln, hinter Tapeten oder anderweitig in Bettnähe, aber niemals im Bett selbst. Erst nachts suchen sie die Schlafenden auf, über die Ortung von Körperwärme und CO2-Absonderung. Die charakteristisch linear ­angeordneten juckenden urtikariellen Papeln und Plaques mit gelegentlicher Ausbildung von Bullae finden sich meist an unbedeckten Körperstellen und in charakteristischer linearer Anordnung, was den Begriff der „Wanzen­straße“ erklärt. Dem eigentlichen Saugstich gehen dabei ­mehrere Probierstiche voraus („breakfast, lunch, dinner“) (Abb. 2).

Der oft gebräuchliche Begriff des Wanzenbisses ist nicht korrekt, denn Wanzen haben einen Stechrüssel, mit dem sie Blut saugen. Wie auch bei anderen blutsaugenden Parasiten wird ein unterschiedlich stark anästhetisch, lytisch und gerinnungshemmend wirkender „Cocktail“ von Prote­inen in die menschliche Haut appliziert, der dann eine individuell unterschiedlich starke entzündliche Reaktion bewirkt.

Für die Behandlung der Hautläsionen sind ausschließlich eine lokale antiinflammatorische Behandlung mit Steroiden und eine antipruritische Therapie mit Antihistaminika erforderlich. Die Unterkunft muss jedoch professionell durch den Kammerjäger entwest werden. Zunehmende ­Probleme bereitet vor allem in Süddeutschland den Betreibern von Ski- und Wanderhütten der „Bettwanzenstaffellauf“. Im Gepäck der immer wieder wechselnden Hüttengäste werden die Wanzen mitgebracht.

Pulicosis

Flohstiche werden zumeist durch den Katzenfloh (Ctenocephalides felis) oder den Hundefloh (Ctenocephalides canis) verursacht, indem diese auf den Menschen überspringen. Der eigentliche Menschenfloh (Pulex ­irritans) ist unter üblicher Hygiene extrem selten. Zumeist werden Katzen- oder Hundeflöhe durch enge Kontakte direkt oder aber durch im Staub abgelegte Eier übertragen. Schon aus diesem Grund sollte man sich den in vielen Reisedestinationen in großer Zahl auftretenden Streunern nicht zu eng nähern. Flohstiche imponieren ebenfalls urtikariell, zeigen aber im typischen Fall eine zentrale Hämorrhagie. Auch hier ist eine gruppierte oder lineare Anordnung typisch („Flohleiter“) (Abb. 3). Therapeutisch genügen ebenfalls potente lokale Steroide.

Skabies

Die stark juckende Infestation mit der Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei) ist ein inzwischen wieder quantitativ relevantes Problem in den Hausarztpraxen. Oft sind Schulkinder, Studenten, Familien und Bewohner von Alten­heimen betroffen. Die Parasitose gilt aber im entsprechenden Kontext auch als STD. Die Renaissance der Skabies lässt einen klaren zeit­lichen Zusammenhang mit der Zunahme der Flüchtlingsströme nach Europa erkennen und tatsächlich leisten reduzierte und problematische sozioökonomische Umstände der Parasitose Vorschub.

Die Ansteckung setzt einen engen körperlichen Kontakt mit Infizierten voraus. Die heftig juckenden länglichen Papeln mit typischer Manifestation in den Fingerzwischenräumen, dem seitlichen Rumpf und der Genital­region sind Ausdruck der ausgeprägten Typ-IV-Ekzemreaktion gegen die antigenen Strukturen der weiblichen Milben, die sich nach der Paarung Gänge in die Epidermis bohren und dort ihre Eier ablegen. Geradezu patho­gnomonisch ist der nächtliche Juckreiz. Die Therapie soll nach Leitlinie mit Permethrin-Ganzkörperbehandlung über Nacht an den Tagen 1 und 14 erfolgen. Inzwischen ist aber bei vielen Betroffenen erst die systemische Einzeittherapie mit Ivermectin erfolgreich. Das Skabiesekzem muss über einige Wochen mit antiinflammatorischen Externa (Clobetasol, Mometason) zurückgedrängt werden.

Trombidiose

Die „Erntekrätze“ kann bei Spätsommerspaziergängen in Süddeutschland und Österreich erworben werden. Die Laufmilbe (Trombicula autumnalis) lauert im Getreide und dringt nach Hautkontakt zumeist in die Bereiche enganliegender Kleidung (Gürtelregion, Arme und Beine) ein. Dort entwickeln sich juckende Papeln und Quaddeln. Die Infestation ist zumeist selbstlimitierend und eine symptomatische Therapie mit topischen Steroiden und systemischen Antihistaminika ist ausreichend.

Toxische und allergische Reaktionen

Der Kontakt mit in die menschliche Haut eingebrachten Toxinen kann neben heftig entzündlichen bullösen-hämorrhagischen und teils sogar nekrotischen lokalen Läsionen auch zu systemischen Reaktionen führen. Neben generalisierter Urtikaria kann es auch zu Übelkeit und Erbrechen, kardialen Symptomen mit Schockfragmenten bis hin zum allergischen Schock kommen. Ursache sind zumeist Hymenopterengifte von Wespen oder Bienen sowie Neurotoxine von Raupen oder Spinnen. Bezüglich der Schlangenbisse sei an dieser Stelle auf die weiterführende Literatur und die Empfehlungen des Tropeninstitutes verwiesen.

Stechmücken (Culicidae) & Co

In Deutschland gibt es über 50 heimische Stechmückenarten. Feucht­warme Wetterlagen begünstigen die Vermehrung. Die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens), auch „Nördliche Hausmücke“ genannt, ist am weitesten verbreitet. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv. Die Asiatische Tiger­mücke (Aedes albopictus) hat sich vor allem in Süd- und Westdeutschland (z. B. Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) etabliert. Sie ist ­kleiner, schwarz-weiß gezeichnet, sticht aggressiv auch tagsüber und ­brütet in winzigen Wasseransammlungen (wie in Blumenuntersetzern). Das Risiko für die Übertragung von Tropenkrankheiten durch heimische Mücken ist gering. Die Hausmücke kann das West-Nil-Virus übertragen, das besonders bei älteren Personen zu schweren Verläufen führen kann. Die tagaktive Tigermücke kann tropische Krankheiten wie das Dengue-Virus übertragen.

Wespen- und Bienengiftallergie

Hymenopteren (Hautflügler) wie Wespen und Bienen injizieren ein Angriffs- oder Verteidigungsgift in die menschliche Haut. Dabei ist das Gift der Hornissen allergologisch dem der Wespen gleichzusetzen. Gefährdung besteht weltweit hauptsächlich im Sommer, wenn die Hymen­opteren durch Speisen oder süße Getränke angelockt werden, man sich deren Nestern nähert oder die Tiere bedrängt.

Der Wespenstich erzeugt eine heftig schmerzhafte Stichreaktion. Bei indi­viduell vorbestehender Typ-I-Sensibilisierung auf das Insektengift droht eine allergische Soforttyp-Reaktion nach 20 Min. und ggf. eine noch nach Stunden bis Tagen nachfolgende Spättyp-Reaktion. Die wespen- bzw. ­bienengiftallergische Reaktion reicht von stärkerer und großflächiger umschriebener Schwellung und Schmerzhaftigkeit über generalisierte ­Urtikaria (Abb. 4) bis hin zu Glottisödem und Luftnot, Schockfragmenten und unbehandelt letalem allergischem Schock.

Nach aufsteigendem Schweregrad werden die Müller-Stadien I bis IV unterschieden. Die Notfalltherapie umfasst die sofortige Gabe von hochdosiertem Systemsteroid (i. d. R. Prednisolon), flüssigen Antihistaminika und als Ultima ratio die Adrenalin-Injektion. Diese Medikamente sind auch Bestandteil des sogenannten Notfallsets, welches bei bekannter Hymenopterengiftallergie gerade auf Reisen unbedingt mitzuführen ist. Die Diagnose wird in Korrelation von Anamnese und Labor mit Nachweis des spezifischen IgE gegen Wespen- bzw. Bienengift im Serum (RAST) ­gesichert. Im Zusammenhang mit Hymenopterengiftallergie werden sehr gute Ergebnisse mit der therapeutischen Hyposensibilisierung erzielt.

Spinnenbisse

Auch in Deutschland sind zunehmend potenziell gefährliche Spinnen unterwegs. Grundsätzlich gleichen sich alle Spinnengifte, entscheidend für die Wirkung ist die Menge des Giftes und die Größe der Klauen, mit der die Neurotoxine in die menschliche Haut injiziert werden. Dies gelang in Deutschland bislang nur der Kreuzspinne, die aber allenfalls kleine diskret schmerzende Läsionen verursacht.

Ursprünglich aus den warm-gemäßigten bis subtropischen Zonen vom östlichen Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum und Zentralasien ­kommend, ist der Ammen-Dornfinger inzwischen auch in Deutschland ­heimisch geworden. Mit einer Leibesgröße von 1,5 cm ist diese Spinne der größte Vertreter der Gattung Cheiracanthium in Europa. Auffällig ist die Warntracht des Arthropoden mit einem orangeroten Vorder­körper, einem gelbgrünen Hinterleib, braunen Beinen und schwarzen Klauen.

Der Ammen-Dornfinger lebt in Gespinstnestern in Getreideähren und langem Wiesengras an Saumbiotopen wie Waldlichtungen, Bahndämmen und Gräben. Wie bei allen Spinnenbissen finden sich entsprechend der kräftigen Kieferklauen zwei dichtliegende Hämorrhagien und eine starke urtikariell anmutende schmerzhafte Rötung und Schwellung. Wenngleich nicht tödlich, so kann der Biss des Dornfingers doch allgemeines Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen erzeugen (Abb. 5).

Eine weitere, noch größere Spinnenart nistet sich seit Kurzem in Deutschland ein, die „Nosferatu-Spinne“. Diese trägt auf dem Rückenpanzer eine an einen Totenschädel erinnernde Färbung, die denn auch namengebend war. Ihr Biss ist vergleichsweise harmlos, nicht stärker als ein Bienenstich.

Es bleibt abzuwarten, ob auch die bislang nur in mediterranen Urlaubsgebieten anzutreffende „Schwarze Witwe“ im Zuge weiterer klimatischer Veränderungen auch in Deutschland Fuß fassen kann. Ihr Biss ver­ursacht erhebliche Schmerzen und Systemreaktionen und kann bei vorerkrankten Menschen und Kleinkindern sogar letal enden. Das Alpha-­Latrotoxin wirkt neurotoxisch und löst extreme Schmerzen und starke Krämpfe bis hin zum Atemstillstand aus. Todesfälle sind aber infolge von Biss­unfällen mit dieser Art äußerst selten.

Eichenprozessionsspinner

Ab April/Mai bilden die Raupen des Eichenprozessionsspinners (Thau­metopoea processionea) Nester an Eichen und anderen Gehölzen oder Stauden, die bei oberflächlicher Betrachtung mit Spinnennetzen verwechselt werden können. Es handelt sich dabei um Schmetterlings­raupen, deren Brennhaare beim Menschen schwere allergische Reaktionen, die sogenannte „Raupendermatitis“, auslösen. Der Eichen­prozessionsspinner breitet sich seit etwa 1995 auch in Deutschland aus; zunächst war er überwiegend in Bayern (v. a. Mittel- und Unterfranken) problematisch. Inzwischen ist er jedoch ubiquitär anzutreffen. Derzeit wird die Raupenplage in Berlin regelrecht zum Politikum. Im Bereich der Kontaktstellen mit den Raupenhaaren entstehen gruppierte oder längliche, entzündlich-urtikarielle bis hämorrhagische, juckend bis brennende Hautläsionen (Abb. 6). Die Intensität variiert mit der individuellen Reaktion der Betroffenen. Therapeutisch bedarf es potenter topischer Kortikosteroide, syste­mischer Antihistaminika und bei bronchospastischer Symptomatik inhalativer Bronchodilatoren.

Zecken

Immer wärmere Winter sichern den Zecken zunehmend das Über­leben. Ixodes ricinus und andere Arten sind Überträger zweier relevanter Krankheiten, der Lyme-Borreliose und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Erstere ist eine bakterielle Zoonose und manifestiert sich im Frühstadium als Erythema migrans, seltener entstehen meist akrale Pseudolymphome (Abb. 7). Im weiteren Verlauf können neurologische, kardiale sowie muskuloskelettale Symptome und bleibende Haut­schäden resultieren (Tab.). Die Wahrscheinlichkeit des Erreichens der verschiedenen Stadien ist jeweils mit ca. 5 % relativ gering. Der Anteil der mit Borreliose durchseuchten Zecken in Berlin-Brandenburg liegt bei etwa 15 %; oft werden die Zecken auch durch Hunde in die ­menschliche Häuslichkeit „importiert“. Therapie der Wahl sind ­weiterhin ­Doxycyclin 200 mg p. o. über 2–3 Wochen im Frühstadium und Ceftriaxon i. v. in den Spätstadien.

Die zweite durch Zecken übertragene Krankheit ist die FSME. Diese virale Zoonose verläuft oft in zwei Phasen: Zunächst kommt es zu grippeähnlichen Symptomen, die nach einer beschwerdefreien Pause bei schwerem Verlauf zur potenziell letalen Entzündung von Hirnhaut und Gehirn führen.

Der Autor

Dr. med. Viktor Alexander Czaika
Facharzt für Dermatologie,
Venerologie und Innere Medizin
12439 Berlin

viktor.czaika@gmx.de

Literatur beim Autor

Bildnachweis: oleg (gettyimages); MiM (KI generiert); Dr. med. Viktor A. Czaika; privat

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