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Salus

Myome und Eisenmangel

14.8.2026

Eisenmangel ist ein relevanter Faktor bei Myomen mit messbaren Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und die Behandlungssituation der ­betroffenen Frauen. Umso wichtiger ist es, die Eisenversorgung in der gynäkologischen Praxis frühzeitig im Blick zu behalten und bei Bedarf gegenzusteuern.

Eine zentrale Rolle bei der Eisentherapie spielt das Hormon Hepcidin, das die Aufnahme reguliert. Steigt die orale Eisenzufuhr stark an, erhöht sich die Hepcidin-Ausschüttung dosisabhängig und hemmt den Eisentransport aus den Darmzellen. Dadurch wird die Aufnahme nachfolgender Eisengaben deutlich reduziert. Niedrige therapeutische Dosierungen hingegen gehen mit einer geringeren Hepcidin-Antwort einher und ermöglichen eine effizientere Nutzung des zugeführten Eisens.

Hierfür kommen Präparate infrage, die eine kontinuierliche Eisenzufuhr ermöglichen. Flüssige Darreichungsformen wie Floradix® mit Eisen mit einer Tagesdosis von 36,8 mg verwertbarem Eisen(II) können eine geeignete Option sein. Floradix® ist als Arzneimittel bei erhöhtem Bedarf zur Vorbeugung eines Eisenmangels zugelassen und kann daher auch für Frauen mit Myomen eine sinnvolle Prävention darstellen.

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