- Anzeige -
Service News

HENNIG ARZNEIMITTEL

Neue Therapieoption für Patienten mit Schlafstörungen

12.4.2021

Mit dem Präparat Lunivia® wurde Anfang April das erste Schlafmedikament mit dem Wirkstoff Eszopiclon in Deutschland eingeführt.

Mit dem Präparat Lunivia® wurde Anfang April das erste Schlafmedikament mit dem Wirkstoff Eszopiclon in Deutschland eingeführt. Es ist zur Behandlung von Schlafstörungen bei Erwachsenen zugelassen.
Eine Langzeitstudie über zwölf Monate belegt die hoch signifikante Verbesserung der wichtigsten Schlafparameter wie Schlaflatenz (Einschlafzeit), Wachzeit nach Schlafbeginn (Schlafunterbrechungen) und Gesamtschlafzeit. Auch Tagesparameter wie Aufmerksamkeit, Funktionsfähigkeit und das körperliche Wohlbefinden verbesserten sich signifikant. Nach dem Absetzen der Therapie trat auch keine Rebound-Schlaflosigkeit auf.
Eszopiclon ist das S-Enantiomer und der pharmakologisch aktive Teil von Zopiclon. „Viele Arzneimittel, so auch das Zopiclon, liegen als sogenannte Racemate vor. Das heißt, sie bestehen zu gleichen Teilen aus einem R- und einem S-Enantiomer“, erläutert Dr. Wolfgang Baumann, Leiter der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung bei HENNIG ARZNEIMITTEL. Meistens ist nur eines der beiden Enantiomere für die Wirkung relevant. Mithilfe moderner enantioselektiver Synthesemethoden kann reines Eszopiclon direkt hergestellt werden. Das verbessert die Therapiequalität, denn Nebenwirkungen können so verringert werden.
Eszopiclon gehört wie Zopiclon oder Zolpidem zu den Z-Substanzen. Es wirkt aktivierend auf den GABA-A-Rezeptorkomplex. „Interessant dabei ist, dass Eszopiclon einen geringeren Effekt auf die α1-Untereinheit des GABA-A-Rezeptors gegenüber Zopiclon zeigt“, erklärt Prof. Dr. med. Ingo Fietze, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Schlaf. Der Wirkstoff zeigt eine schlaffördernde Wirkung, jedoch hat er weniger sedierende Effekte und er weist ein geringeres Abhängigkeitspotenzial auf. Der Vorteil ist, dass Patienten weniger Hangover-Effekte am Tag nach der Einnahme vorweisen. Gegenüber anderen Schlafmitteln kann es bis zu sechs Monaten verabreicht werden.

www.hennig-am.de

No items found.
Lesen Sie mehr und loggen Sie sich jetzt mit Ihrem DocCheck-Daten ein.
Der weitere Inhalt ist Fachkreisen vorbehalten. Bitte authentifizieren Sie sich mittels DocCheck.
- Anzeige -

Das könnte Sie auch interessieren

123-nicht-eingeloggt