Der Lichtschutzfaktor, kurz LSF, beschreibt vorrangig den Schutz vor einem UV-bedingten Erythem und damit vor Sonnenbrand. Er ist für die Auswahl eines Sonnenschutzprodukts wichtig, bildet jedoch weitere biologische Folgen der UV-Exposition nicht vollständig ab.
Dazu zählen unter anderem DNA-Schäden, Veränderungen der kutanen Immunantwort, vorzeitige Hautalterung und UV-induzierte Pigmentveränderungen. Moderner Lichtschutz sollte deshalb über einen hohen LSF hinausgehen und auch den langwelligen UV-A1-Bereich bis 400 nm berücksichtigen. Mexoryl 400 erweitert die Photoprotektion gezielt in diesen Wellenlängenbereich und kann so dazu beitragen, UV-bedingte Hautschäden, vorzeitige Hautalterung und unerwünschte Pigmentstörungen zu begrenzen.
Ergänzend bindet und inaktiviert Melasyl™ (2-Mercaptonicotinoylglycin, 2-MNG) Vorstufen des Melanins. Der Wirkstoff kann so der Entstehung neuer Pigmentflecken vorbeugen und bestehende Hyperpigmentierungen reduzieren. Eine randomisierte klinische Studie zeigte sowohl einen Schutz vor UV-induzierter Sofortpigmentierung (IPD, immediate pigment darkening) als auch vor verzögerter Bräunung (DPD, delayed pigment darkening).