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Gynäkologie

KOK und Krebs

15.4.2021

Seit Jahren wird heftig darüber diskutiert, ob orale Kontrazeptiva das Krebsrisiko nun eher senken oder steigern. Jetzt ist dazu in der Februar-Ausgabe von Cancer Research eine neue Analyse erschienen. Auf Basis der Daten von 256 661 Frauen der UK Biobank, die zwischen 1939 und 1970 geboren wurden. ­Gematcht wurden Datensätze zur Krankengeschichte und zur Einnahme von Kontrarezeptiva. Im Schnitt lag die Einnahmedauer in der Gruppe der Anwenderinnen bei etwa elf Jahren. Von den ­Studienteilnehmerinnen erkrankten im Beobachtungszeitraum 6,9 % an Brustkrebs, 1 % an Endometriumkarzinomen und 0,8 % an einem Ovarialkarzinom. Nach den Auswertungen dieser Arbeit war das Brustkrebsrisiko bei Frauen, die orale ­Kontrarezeptiva einnehmen, nach Absetzen der oralen Kontrazeptiva kurzfristig erhöht. Dafür ­hatte ­dieselbe Gruppe noch 35 Jahre nach der letzten Anwendung oraler Kontrazeptiva ein geringeres ­Risiko, an einem ­Ovarial- oder Endo­me­tri­um­karzinom zu erkranken.

DOI: 10.1158/0008-5472.CAN-20-2476 Published Feb 2021

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