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Forschung

Die neue ACLF-Initiative

5.7.2021

ACLF (Acute-on-chronic liver failure) wurde 2013 erstmals charakterisiert und ist die häufigste Todesursache von Patienten mit Leberzirrhose. Der Körper ist nicht im Stande, die fortschreitenden Funktionsausfälle der vernarbten Leber auszugleichen. Überall im Körper entwickeln sich Entzündungsreaktionen, und zusätzlich zur Leber versagen weitere Organe wie Nieren und Gehirn. Fast die Hälfte der Erkrankten stirbt innerhalb eines Monats. Eine spezifische Therapie gibt es noch nicht.
Nun fördert die hessische Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, LOEWE, einen neuen Forschungsverbund unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Die ACLF-Initiative forscht an der schweren Form des Leberversagens. Sie wird präklinische und klinische Studien, genetische und biochemische Charakterisierungen (Multi-Omics) sowie bio- und medizininformatische Methoden nutzen, um ACLF-Auslöser und -Krankheitsmechanismen aufzuklären und Therapieoptionen zu entwickeln.
„Mit dem neuen LOEWE-Schwerpunkt gehen wir hochaktuellen und zukunftsträchtigen Forschungsfragen nach, die in den kommenden vier Jahren die Grundlage für langfristige Forschungskooperationen legen. Entzündungsprozesse, wie sie bei der ACLF-Initiative untersucht werden, sind äußerst komplexe Vorgänge, die wir nur interdisziplinär erfolgreich erforschen können“, so der Präsident der Goethe-Universität, Prof. Dr. Enrico Schleiff.

Pressemitteilung Universitätsklinikum Frankfurt und Goethe-Universität, Juli 2021

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