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COVID-19

Schlaganfälle

23.2.2021

Bereits während des ersten Lockdowns im April 2020 ging dieAnzahl der Patienten zurück, die bei Schlaganfallsymptomen einen Arztaufsuchten. Daten aus allen 1 463 Krankenhäusern in Deutschland zeigten, dass dieZahlen vor allem bei denen zurückgingen, die nur leichte Symptome aufwiesen,den sogenannten transitorischen ischämischen Attacken (TIA). Hier waren es fast23 % weniger Patienten.

Besonders vorsichtig sollten Menschen in der Pandemie sein,die bereits einmal einen Hirninfarkt erlitten haben. Sie zählen zu denRisikogruppen. „Wenn Menschen mit einer Behinderung wegen eines früherenSchlaganfalls an Corona erkranken, haben sie oft einen gravierenderenKrankheitsverlauf als vorher gesunde Menschen“, so Prof. Dr. med. HelmuthSteinmetz, 1. Vorsitzender der DSG.

Auch treten Schlaganfälle als Komplikationen einerCOVID-19-Infektion auf. „Die Ursache dafür ist eine Aktivierung desBlutgerinnungssystems durch die Virusinfektion“, betonte der Experte. Das Problembetrifft jedoch nicht nur Deutschland. In den USA und Kanada dauerte es eineStunde länger als vor dem Lockdown, bis Schlaganfallpatienten die nötigeBehandlung erhielten. In den USA schlug sich die Zahl auch in wenigerbildgebenden Verfahren nieder.

Quelle: Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), Januar2021

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