Der aktuelle Stand der Photoprotektion wurde kürzlich in einer Übersichtsarbeit zusammengefasst. Klassischer UV-Schutz – darunter Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme – bleibt Basis, wird aber durch weitere Entwicklungen ergänzt.
Neue Filtersubstanzen decken zunehmend auch UV-A1-Strahlung und sichtbares Licht ab. Letzteres ist besonders für Personen mit Pigmentstörungen wie Melasma relevant. Zusätzlich werden Antioxidantien und DNA-Reparaturenzyme untersucht sowie natürliche, umweltfreundliche UV-Filter aus marinen Organismen. Ergänzend rücken orale photoprotektive Ansätze sowie strukturelle Maßnahmen wie architektonischer UV-Schutz in den Fokus. Photoprotektion sollte immer individuell an Hauttyp, Lebensstil, Vorerkrankungen und UV-Exposition angepasst werden.
Álvarez-Bobillo Z et al., Am J Clin Dermatol 2026; 10.1007/s40257-026-01047