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Digitale Verordnung

E-Rezept weitgehend unbekannt

Die Einführung des E-Rezepts ist für das vierte Quartal 2021 eingeplant. Doch vier von zehn Deutschen haben noch nie etwas davon gehört. Zudem versteht gut die Hälfte der Bevölkerung nicht, wie diese technische Innovation funktioniert

Bei vielen Deutschen ist das E-Rezept einer Umfrage mit 1 005 Bürgern im Alter von 19 bis 85 Jahren zufolge noch unbekannt. Wie bei der elektronischen Patientenakte scheint es auch hier an der Kommunikation zu liegen, denn die  öffentliche Debatte fokussiert sich auf die technische Umsatzbarkeit. Daher wissen 58,7 % der Befragten lediglich „oberflächlich“ über das E-Rezept Bescheid und nur 8,6 % wie es tatsächlich funktioniert. Nach Ansicht von Experten ist eine frühzeitige Aufklärung der Versicherten essenziell für die Akzeptanz und den Erfolg von telemedizinischen Anwendungen. Für die entsprechende Aufklärung ist für knapp 80 % von ihnen der Hausarzt zuständig (Abb.).

Bezüglich des Einführungstermins gehen die Meinungen weit auseinander: 36,7% erwarten den Start im ersten Halbjahr 2021, 27,7 % im zweiten, 21,8 % im ersten Halbjahr 2022, 5,3 % verorten ihn im zweiten Halbjahr 2022 und 8,6 % gar in 2023. Tatsächlich fällt der Startschuss für das E-Rezept nach einer dreimonatigen Testphase mit ausgewählten Arztpraxen und Apotheken in der Region Berlin Brandenburg im vierten Quartal 2021. Verpflichtend wird das E-Rezept dann ab Januar 2022.

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